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NMUN: Road to New York City

Congratulations…“ ─ Als ich die Mail bekam, dass ich es tatsächlich ins Projekt geschafft hatte, konnte ich es noch nicht realisieren. Ich würde also am National Model United Nations, kurz NMUN, teilnehmen. In diesem Moment habe ich es noch nicht kapiert, auch nicht, als ich zugesagt und im Kopf bereits eine Liste mit Besorgungen / Vorhaben machte. So richtig klar wurde es mir erst, als das erste Treffen stattfand, ich die anderen Teilnehmer traf und wir am Tag darauf zum Kennenlern-Wochenende aufbrachen. Mit den anderen Teilnehmern, der Delegation, werde ich an der weltweit größten Simulation der Konferenz der Vereinten Nationen mitmachen…!

Als ich mich für NMUN beworben habe…

Ursprünglich auf NMUN aufmerksam geworden bin ich durch den Freund einer Freundin. Er hat ein paar Jahre zuvor am Projekt teilgenommen und seine Begeisterung wurde über diese Weiterempfehlung an mich weitergegeben. Ich hätte mich beinahe schon für das Jahr zuvor beworben, aber ich habe bemerkt, dass ich es zeitlich mit der Uni (!) nicht unter einen Hut bekommen würde. Daher war auch einer meiner Hauptvorsätze, mich endlich zu bewerben, dieses Mal wirklich. Ich habe zwei, drei Freunden von mir von dem Projekt erzählt und dass ich mich bewerben will. Und im selben Satz noch abgesichert, dass sie mich im Notfall zwingen müssen, damit ich nicht wieder einen Rückzieher mache! (; Es gibt ja immer wieder Momente, in denen man zweifelt, ob das wirklich so passt. Genau davon wollte ich mich nicht von meinem Vorhaben abbringen lassen.

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Um das Ganze noch wirklich niet- und nagelfest zu machen, habe ich es, nachdem ich die erste Hürde genommen hatte, noch meinem Freundeskreis erzählt. Und zwar habe ich einen Tag nach der Bewerbungsfrist meinen Geburtstag gefeiert, und meine Freunde um Unterstützung gebeten. (; Ich war und bin auch wirklich begeistert von ihrem Feedback, denn ich bekomme seitdem seelische und moralische Unterstützung und Freude und Zuversicht. ♥ Zum Geburtstag wurde mir übrigens ein UN-Konferenzsaal gebastelt!

women's march feminism equality washington nmun jean above the clouds

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Konferenzsaal-DIY aka bestes Geschenk, das jemals gebastelt wurde.

Wie ihr jetzt schon wisst, habe ich es tatsächlich geschafft. Essay und Bewerbungsgespräch kamen gut an und ich darf im März 2018 an der Simulation teilnehmen! Darauf bereiten wir uns seit Oktober vor. In wöchentlichen Meetings werden wir gebrieft, lernen Neues über die Vereinten Nationen und kümmern uns um das Sponsoring. Im Mittelpunkt steht außerdem, uns Wissen über den Jemen anzueignen; das Land, das unsere Delegation bei NMUN vertreten wird.

Warum ich mich für NMUN beworben habe

Für mich gab es total viele Gründe, mich für NMUN zu bewerben. Ich kann nur sagen, dass meine Vorstellungen bisher nur bestätigt wurden. (:

  • Auslandsaufenthalt ohne Auslandssemester ─ Da ich den Bachelor jetzt eigentlich endlich mal fertig bekommen möchte, ist das Thema Auslandssemester erst einmal vom Tisch. (Vielleicht im Master.) Ich habe einmal das Studienfach gewechselt und freue mich jetzt schon, nächsten Sommer das Kapitel abzuschließen. Das Thema Ausland reizt mich natürlich trotzdem (was auch Sinn macht bei einem Reiseblog… (; ). So ist NMUN die perfekte Möglichkeit für mich, richtige Auslandserfahreung(en) zu sammeln. Statt einem Auslandssemester habe ich somit ein ‚Vorbereitungssemester‘ und dann volles Programm und wenig Schlaf in New York!
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  • Endlich wieder Englisch ─ Wie gesagt, habe ich früher Cruise Tourism Management studiert, was zu 80% auf Englisch gelehrt wird. An der Uni habe ich aktuell einen ( ─ den ersten und letzten) Kurs auf Englisch. Und ich wollte einfach endlich mal wieder Englisch sprechen, (noch) mehr in der Sprache lesen und lernen. Ich kann schon jetzt sagen, dass NMUN perfekt dafür ist. Früher in der Schule fiel es mir viel schwerer, auch auf Englisch zu sprechen, zu argumentieren, zu diskutieren. Seitdem haben sich die vielen englischen Filme und Bücher total gelohnt, ich fühle mich jetzt viel sicherer und im Projekt kann ich das am besten üben.

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  • Neue Leute kennen lernen ─ Mein Studiengang ist ziemlich festgefahren, und so ist NMUN mein einziges interdisziplinäres Projekt. Es ist total schön und erfrischend, Studenten aus anderen Fachrichtungen kennen zu lernen. Wir sind eigentlich schon ein Team und ich glaube, die zwei Wochen in New York werden klasse mit denen. (; Jede Woche wachsen wir irgendwie mehr zusammen und je besser man sich kennen lernt, desto lustiger wird es auch!
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  • Neues Land außerhalb der Comfort Zone kennenlernen ─ Jede teilnehmende Hochschule bekommt als Delegation ein Land zugeteilt, das Mitglied der Vereinten Nationen ist und das in der Simulation vertreten wird. Wir werden den Jemen vertreten! Das bedeutet, dass wir uns während unserer Vorbereitungszeit mit dem Land vertraut machen und uns je nach Themengebiet ganz viel Wissen aneignen. Der Jemen ist dabei sehr neu für mich und viele andere, da man das Land nicht unbedingt auf dem Schirm hat. Außerhalb der eigenen Weltanschauungen ist der Jemen zum Beispiel dadurch, dass es bei der Beurteilung für den Gender Gap Report den größten Gender Gap aufweist. Aber genau das ist das Interessante daran, und zwar, sich mit einem Land und dessen Gegebenheiten zu beschäftigen! Schnell wird man auch hellhörig, wenn der Jemen nun in den Nachrichten kommt, denn den Menschen dort droht die potentiell größte Hungersnot der Geschichte.
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  • Sponsoring kennen lernen und organisieren ─ Ich hasse Telefonieren. Somit ist sich um Sponsoring zu bemühen wirklich etwas, was komplett neu für mich ist und das mich auch herausfordert. Bisher habe ich andere organisatorische Dinge übernommen, aber bei Firmen anrufen muss ich eben auch noch. Wie bei vielen anderen Dingen gilt hier glaube ich auch: einfach machen.
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  • Zusammen nach NYC ─ Das ist das Beste und Aufregendste. Wir werden gemeinsam nach New York City gehen und an der NMUN-Konferenz teilnehmen. Ich finde es großartig, mal wieder in einer so großen Gruppe an einen anderen Ort zu reisen bzw. sich dort aufzuhalten. Ich stelle es mir so vor wie eine Studienfahrt mit extrem großem Workload! (;.

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Mein Vorhaben ist es, hier am Blog immer mal wieder über NMUN zu schreiben und natürlich auch meine Erfahrungen in New York zu schildern. Ich würde mich also wie immer freuen, wenn ihr mal wieder reinschaut! Über neue Beiträge halte ich euch wie immer über meine Social Media-Accounts auf dem Laufenden.

Help us go to New York City!

Falls dieser Beitrag euer Interesse für das Projekt geweckt hat, könnt ihr sehr gern auch einmal hier auf unserer Indiegogo-Seite vorbeischauen. Das ist eine Crowdfunding-Plattform, auf der wir auch noch Spenden sammeln. Jeder einzelne Euro hilft uns dabei, tatsächlich nach New York City zu kommen und das Projekt für alle Studierenden zu ermöglichen. Ich würde mich sehr über eure Unterstützung freuen! Schaut einfach mal vorbei. (:

Interessiert euch das Projekt? Habt ihr selbst schon einmal bei NMUN teilgenommen? Und habt ihr schon Geheimtipps für New York, die ich dort unbedingt ansehen sollte?


Bilderquelle: stocksnap.io

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Ein Gedanke zu “NMUN: Road to New York City

  1. Das klingt alles wunderbar aufregend und ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei! Genieß die Zeit egal wie viele Eindrücke auf einmal auf dich einprasseln werden, nimm sie mit – verarbeiten kannst djs später immer noch 😉
    Zu NYC kann ich dir gerne ein paar Tipps geben wenn du möchtest 🙂
    Melde dich einfach!

    xx V

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