selbstbewusstsein stocksnap

5 Gründe dafür, du selbst zu sein

Wie kann man eigentlich jemand anderer sein
als man „selbst“? 
Wann fängt das eigentlich an,
dass wir nicht mehr wir selbst sind?

Ich finde es immer gut, wenn eine andere Person sie selbst zu sein scheint. In unserer Generation heißt es nicht mehr, dass niemand perfekt ist, sondern dass jeder perfekt ist, aber halt mit den jeweiligen Makeln und Fehlern! Ich finde ja, dass es das schönste Geschenk ist, wenn jemand, der mit dir Zeit verbringt, vor dir vollkommen er_sie selbst ist. Das zeigt Vertrauen und auch Vertrautheit.

Auf der anderen Seite gibt es aber immer einen Zeitpunkt ─ im eigenen Leben oder im Verlauf einer Freundschaft ─ dass man mehr zu sich selbst wird. Dazu habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, die ich heute mit euch teilen möchte. Ich glaube nämlich, dass es sehr wichtig ist, sich darüber bewusst zu werden, wer man eigentlich ist (und dass das niemals in Stein gemeißelt ist), aber auch, wer man sein möchte. Da geht es mir weniger um Profilierung als viel mehr darum, negative Dinge aus dem eigenen Alltag oder Umfeld ‚rauszuschmeißen‘. Ich bin ja sowieso ein Fan von positiven Vibes. Und um ein paar Anregungen zu geben, du selbst zu sein, habe ich fünf Gründe zusammengestellt, die dazu aufmuntern sollen! (:

selbstbewusstsein stocksnap

jean above the clouds listeNiemand sollte dir das Gefühl geben, dass du dich verstellen musst, um akzeptiert zu sein. ─ Am allerbesten finde ich wirklich die Menschen, die auch offen sind, einen überhaupt wirklich und richtig kennen zu lernen. In Schubladen passe ich sowieso nicht rein, wie befreiend ist es dann bitte, wenn es neue Freunde gibt, die vorurteilsfrei mit einem umgehen? (: Sich nicht zu verstellen ist eigentlich auch der erste Schritt dazu, die richtige (Freundes-)Gruppe zu finden, denn meistens sind es dann doch eher die Gemeinsamkeiten, die einen verbinden, und dann machen darüber hinaus die Unterschiede eine Freundschaft sehr spannend.

Wenn du also Menschen um dich herum hast, die dir das Gefühl geben, dich öffnen zu können, ohne verurteilt zu werden, gibt dir das sehr viel für dich selbst. Es ist also etwas, das sich gegenseitig begünstigt. Und, wie ich finde, lohnt es sich auf jeden Fall, auch bei neuen Leuten du selbst zu sein. Genau dazu passt gleich:


jean above the clouds listeNicht jeder muss dich mögen. ─ Wie viel Befreiung in dieser Erkenntnis steckt, kann ich gar nicht sagen. Jeder wird natürlich gern gemocht, das ist auf jeden Fall ein Grundbedürfnis, aber ist es nicht schlimm, wenn man für die ‚falschen‘ Eigenschaften gemocht wird? Und damit auch darüber hinaus, es einfach immer allen recht zu machen? Ecken und Kanten sind völlig okay. Überall ist man mal mit Menschen zusammen, die man nicht so gern mag, das ändert aber meiner Meinung nach nichts daran, dass man freundlich und kollegial (wenn man will professionell) mit ihnen umgehen kann.

Wenn du für dich selbst entscheiden kannst, dass nicht jede einzelne Person die du jemals triffst, dich mögen muss, erleichtert das auch das Selsbtwertgefühl.


jean above the clouds listeSich selbst zu kennen fördert das Selbstbewusstsein. ─ Wenn man es ganz wortwörtlich nimmt, ist das Selbst-Bewusstsein die Eigenschaft, sich selbst zu kennen. Zu wissen, dass man etwas wert ist. Und darüber hinaus zu sich selbst zu stehen, bringt nur Vorteile. Auch wenn man sich da auf einem sehr hohen Niveau befindet, warum nicht auch einmal fragen, ob ich überhaupt für ein Unternehmen arbeiten möchte, für das ich mich verstellen muss? Ich glaube jetzt auch nicht, dass Nadelstreifen unbedingt zu mir passen, sich für den Beruf besonders anzuziehen finde ich eigentlich noch in Ordnung. (Und kein Problem, wenn man sich darin pudelwohl fühlt.) Aber wenn die Stellung oder das Unternehmenskonzept gar nicht zur eigenen Einstellung passt, verstellt man sich schon irgendwie, meiner Meinung nach.

Der Mut, zu dir selbst zu stehen, holt dich auf jeden Fall aus der Comfort Zone raus und macht dich stattdessen wacher und stärker.

Meinen Beitrag dazu, mutig und selbstbewusst zu werden, gibt es hier.


jean above the clouds listeDu wirst deine Aufgaben effektiver anpacken. ─ Das sollte jetzt eigentlich kein Spruch sein, der dir ein Vorgesetzter verkaufen möchte, sondern ich möchte erklären: Wenn du dir bewusst bist, was du so alles drauf hast (emotionale Intelligenz zählt nämlich auf jeden Fall), lenkt dich das in eine bestimmte Richtung. Und meiner Meinung nach hilft es dabei, dir bewusst zu werden, was du im Leben eigentlich so machen und erreichen möchtest.

Du selbst zu sein, bedeutet auch, den eigenen Träumen und Passionen einen Schritt weiter zu kommen. Selbstreflektion hilft dabei, sie zu erreichen. Denn wenn du weißt, was du willst, kannst du dich für deine Ziele motivieren.


jean above the clouds listeEine positive Selbsteinstellung schafft ein positives Weltbild. ─ Jetzt kann man mal schauen, was eine positive Selbsteinstellung langfristig mit einem macht. Ich finde, wer mit sich selbst im Reinen ist (und nicht gern für etwas verurteilt wird), urteilt auch nicht so schnell über andere. Die Theorie, dass man mehr lästert, wenn man mit sich selbst unzufrieden ist oder mit der Situation, in der man sich gerade befindet, stimmt glaube ich schon. Wenn man aber sinnlosen Ballast abwirft, zum Beispiel allen nur möglichen Leuten gefallen zu wollen, schafft das mehr Raum für gegenseitige Ermunterung und Toleranz eventuell mit passenderen Personen. Zwar kann ich da nur aus eigenen Erfahrungen sprechen, aber es kann eine entspannte Haltung entstehen, wenn man sich selbst und unabwendbare Situationen so akzeptiert.

Es bringt nichts, sich über Dinge den Kopf zu zerbrechen, die man gar nicht ändern kann. Statt zu urteilen, kann man ja hinterfragen und alles ein bisschen differenzierter betrachten. Das gibt innere Ruhe und genau mit der zieht man positive Vibes an und kann das Gute, was passiert, auch viel schöner wertschätzen.

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Selbstfindungstrips

Den Beitrag habe ich unter anderem vor dem Hintergrund geschrieben, dass ich glaube, dass das Reisen die Sicht auf einen selbst (positiv) beeinflussen kann. Wenn man einfach einmal fern vom gewohnten Umfeld ist, vielleicht einmal auf sich allein gestellt, wagt man auch Dinge, die man zu Hause nicht so gemacht hätte. So kann man auch feststellen, ob es daheim Hindernisse gibt, die einem im Weg stehen.

Machtst du dir auch Gedanken darüber, wie du du selbst sein kannst? Was sind deine guten Gründe? Hinterlasse mir gern einen Kommentar oder bereite mir eine Freude, indem du diesen Artikel teilst:

4 Gedanken zu “5 Gründe dafür, du selbst zu sein

  1. Sei Du selbst, alle anderen gibt es schon. Wenn Du nicht Du selbst bist, fehlt niemand, wenn Du nicht da bist.

    In unserer Gesellschaft will jeder individuell sein, gleichzeitig haben wir Schwierigkeiten Andersartigkeit zu akzeptieren.

  2. Den zweiten Punkt finde ich so so wichtig!
    Sobald man sich von diesem „jeder muss mich toll finden“ Drang verabschiedet, hat, wird alles so viel leichter und besser!

    Und die Landschaften in Kanada sind wirklich wunderbar, unglaublich beeindruckend und schön! 🙂

    Liebe Grüße!

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